Tierarztpraxis für Ernährung

Dr. med. vet. Danja Klüver

BARF für Hunde & Katzen

Biologische Therapien

Die klassische Homöopathie (siehe dort) ist meine Behandlungsmethode erster Wahl, denn sie stellt aus meiner Sicht eine Behandlungsmethode mit sehr vielen Vorteilen dar. Da es aber auch Situationen gibt, in denen eine solche Therapie nicht möglich ist (siehe Grenzen der Homöopathie), oder in denen eine Krankheit schnelle Linderung (z. B. starker Juckreiz) verlangt, werden hier in der Praxis auch andere biologische Therapien angewandt. Diese können unterstützend oder als Alternative zur klassischen Homöopathie eingesetzt werden.

Wann kommen andere biologische Therapien unterstützend oder als Alternative zur klassischen Homöopathie zum Einsatz?

a) Wenn eine klassisch homöopathische Therapie aus Mangel an verwertbaren Symptomen nicht möglich ist werden als Alternative andere biologische Therapien angewandt. Ein Mangel an Symptomen kann vorliegen bei Tieren aus zweiter Hand, mangelnder Beobachtungsmöglichkeit der Besitzer, dem Mangel an Richtung weisenden Symptomen beim Tier oder bei vortherapierten Tieren.

b) "Einseitige Erkrankungen" sind Erkrankungen, die sich verselbstständigt haben und ihr "Eigenleben" im Körper führen. Sie können durch die körpereigenen Abwehrmechanismen nicht mehr geheilt werden. Vom energetischen Kontrollsystem des Körpers haben sie sich losgelöst. Bei der konstitutionellen homöopathischen Therapie werden alle Krankheits-, Körper- und Gemütssymptome (Gesamtheit der Symptome) zur Arzneiwahl herangezogen. Liegen Einseitige Erkrankungen vor, sprechen diese nicht auf eine solche Therapie an, da sie nicht mehr Teil der Gesamtheit des Körpers sind. Deshalb verbessert eine konstitutionelle homöopathische Therapie zwar oft das Allgemeinbefinden, die einseitige Erkrankung schreitet jedoch unbeeindruckt von der Behandlung fort. In solchen Fällen bedarf es eines anderen Vorgehens.
Einseitige Erkrankungen benötigen eine gezielte Organ bezogene homöopathische Behandlung, bei der das Krankheitsgeschehen selbst in den Mittelpunkt der Therapie rückt. Einseitige Erkrankungen können Tumore, Leukose, Krebs, chronischer Katzenschnupfen oder spezielle Virusinfekte sein.
So gibt es beispielsweise homöopathische Krebsmittel. Zur Arzneiwahl werden dann die den Krebs charakterisierenden Symptome herangezogen (z. B. Konsistenz, Lokalisation, Schmerzhaftigkeit).

c) Wenn eine hochgradig aggressive Erkrankung (Allergie, Autoimmunerkrankung) vorliegt, die beispielsweise mit starkem Juckreiz oder anderem starken Leiden der Tiere einhergeht, kann eine zusätzliche lindernde Therapie mit biologischen Mitteln, die den Heilungsverlauf nicht stören, sinnvoll sein.

d) Bei akuten Störungen der Gemütsverfassung eines Tieres durch aktuelle Geschehnisse (Besitzerwechsel, Urlaub, Schreckerlebnis oder Ähnliches), kann die Bachblütentherapie eine schnelle und kostengünstige Hilfe bieten.

  1. ► Biologische Therapien
  2. Effektive Mikroorganismen
  3. Bachblütentherapie
  4. Homöopathische Molekulartherapie
  5. Eigen-Nosodentherapie
  6. Symbioselenkung