Tierarztpraxis für Ernährung

Dr. med. vet. Danja Klüver

BARF für Hunde & Katzen

Biologische Therapien - Effektive Mikroorganismen (EM)

Was sind Effektive Mikroorganismen?

Effektive Mikroorganismen wurden von dem japanischen Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer Prof. Dr. Teruo Higa entdeckt. Es handelt sich um eine Mikrobenmischung von hauptsächlich Milchsäure- und Photosynthesebakterien, Hefen und fermentaktiven Pilzen, von denen die meisten für die Herstellung von Lebensmitteln (Sauerkraut, Bier, Joghurt etc.) verwendet werden oder darin vorkommen. Sie werden aus pflanzlichen Ausgangssubstanzen durch eine mehrmonatige Fermentation (Vergärung) gewonnen. Während dieses Prozesses bilden die Mikroorganismen eine Vielfalt an Vitaminen, organischen Säuren und mineralischen Verbindungen.

Was bewirken Effektive Mikroorganismen im Körper?

Werden die Mikroorganismen und die von ihnen gebildeten Stoffe in Form von Saft eingenommen, so wirken sie im Körper sehr vielfältig. Sie erhöhen zum Beispiel die körpereigene Abwehr, stabilisieren die Darmflora und wirken antioxidativ (Radikalfänger). Letzteres bedeutet, dass sie dem Körper für seine komplexen Stoffwechselvorgänge Elektronen zur Verfügung stellen und dadurch freie Radikale gebunden werden können. Freie Radikale entstehen täglich im natürlichen Stoffwechsel.
Eine weitere Wirkung von Effektive Mikroorganismen ist das energetische Aufladen von Trinkwasser. Wasser verliert während des langen Transportweges vom Wasserwerk in die Haushalte (lange unnatürlich gerade Leitungsrohre) an positiver Energie, da sich die natürliche Form der zusammen hängenden Wassermoleküle (Cluster) ändert (Verklumpung). Durch EF wird die ursprüngliche Kettenform der Moleküle wieder zurück gewonnen und das Wasser ist somit in seiner ursprünglichen Weise optimal für die Körperzellen nutzbar. Dazu legt man die in Keramik gebrannten EM dauerhaft in die Wasserschüssel unserer Haustiere.

Bei welchen Erkrankungen können Effektive Mikroorganismen unterstützend eingesetzt werden?

Chronische Erkrankungen:
Bei chronisch kranken Patienten zeigt sich häufig eine besondere Stoffwechsellage. Bei ihnen kommen die aggressiven freien Radikale in stark erhöhter Konzentration vor. Besonders bei chronischem Stress, langwierigen Erkrankungen und bei Krebspatienten richten die freien Radikale zunehmende Zellschädigungen an. Wenn die überschüssigen freien Radikale nicht abgepuffert werden können, greifen sie die umliegenden Gewebezellen an und führen zu einer vorzeitigen Alterung der Zelle und somit zu einem früheren Zelltod. Durch Effektive Mikroorganismen kann diese Schädigung verhindert werden.

Stress:
Verhaltensauffällige Tiere leiden häufig unter chronischem Stress, da ihr soziales Verhalten nicht in Balance ist. Das kann sowohl an einer gestörten Welpenentwicklung, am Fehlverhalten des Besitzers (fordert zu viel vom Hund) oder an schlechten Erfahrungen mit Artgenossen liegen. Neben einer Verhaltenstherapie können Effektive Mikroorganismen unterstützend eingesetzt werden, die den Körper vor Übersäuerung schützen.

Magen-Darm-Patienten:
Bei Magen-Darmerkrankungen kann die Mikroflora (natürlich vorhandene Bakterien im Darm) stabilisiert werden. Auch hier ist eine Balance wünschenswert, denn viele andere Erkrankungen nehmen ihren Ursprung in einem gestörten Mikromilieu. Ein altes Sprichwort lautet: „Der Tod lauert im Darm“. Im Darm ist der größte immunologische Abwehrapparat (Peyersche Plaques=Lymphsystem, GALT=Darmassoziiertes Immunsystem; MALT=Schleimhautassoziiertes Immunsytem) gelegen, weshalb eine Störung in diesem Bereich oft weitreichende Folgen hat und andere Erkrankungen (Erkältungsneigung, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Störungen im Immunsystem) nach sich ziehen kann.

Hautpatienten:
Effektive Mikroorganismen haben auch einen positiven Einfluss bei Erkrankungen der Haut und Schleimhaut. Sie können äußerlich aufgetragen werden und fördern die Wundheilung. Ich setze Effektive Mikroorganismen äußerlich zur Unterstützung des Hautmilieus bei Allergien, Pyodermien (bakterielle Hauterkrankungen) und Wunden ein. Sie ergänzen die natürlicherweise auf der Haut lebenden Mikroorganismen und schaffen ein ausgewogenes bakterielles Gleichgewicht.

  1. Biologische Therapien
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