Dr. med. vet. Danja Hamann

Tierärztin

Schulmedizin · Klassische Homöopathie

Biologische Therapien · Ernährung

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Erstimpfung Hundewelpen - Impfung unserer Hunde

III. Erstimpfung Hundewelpen

WelpeDie Erstimpfung sollte wenn möglich sehr viel später als üblich erfolgen, da das Immunsystem der Welpen noch nicht sehr gut ausgebildet ist. Ein Welpe wird durch die mütterlichen Antikörper, die er mit der ersten Milch (Kolostrum) aufnimmt, geschützt und kann in dieser ganz frühen Phase noch keine eigenen Antikörper bilden. Erst im Laufe der Zeit verringern sich die mütterlichen Antikörper im Blut des Welpen und der Welpe beginnt zunehmend mit der Bildung eigener Antikörper. Das Immunsystem der jungen Welpen muss nun lernen, eine natürliche Toleranz gegen harmlose Umweltkeime und körpereigenes Gewebe zu bilden, damit beides nicht vom eigenen Immunsystem angegriffen wird.

Wird diese empfindliche Phase durch eine Impfung gestört, so kann sich diese natürliche Toleranz unter Umständen nur fehlerhaft ausbilden. Die Folge kann eine nicht adäquate immunologische Reaktion des Welpen auf seine Umwelt sein. Erkrankungen des Immunsystems wie Allergien, Immunschwäche und Autoimmunerkrankungen können die schwerwiegenden Folgen sein.

Durch die Impfung in dieser empfindlichen Phase wird das Immunsystem zu einer unnatürlichen überschießenden Reaktion gegen die (bis zu 7 verschiedenen) Impfstoffe gezwungen. Dadurch kann es bei empfänglichen Welpen später zu einer vermehrten Anfälligkeit des Immunsystems für Krankheiten kommen. Allergien, Immunschwäche oder Autoimmunerkrankungen sind solche beispielhaften Erkrankungen, mit denen wir es von Jahr zu Jahr vermehrt zu tun haben. Ich sehe in der zunehmenden Verwendung von Mehrfachimpfstoffen ein zusätzliches Risiko zu erkranken. In der Natur kommen Infektionen mit Krankheitserregern, die die so genannte humorale Immunabwehr (=Antikörperbildung) hervorrufen. nur als Einzel- oder höchsten Doppelinfektion vor. Bei der künstlichen Infektion des Welpen mit bis zu 7 Keimen durch eine Mehrfachimpfung kann das Immunsystem überfordert werden. Außerdem erfolgen die Infektionen mit den natürlichen Feldkeimen immer oral. Die Impfung durch eine Spritze umgeht die natürliche Infektionspforte. Diese demnach nur unzureichende Imitation einer Infektion durch Impfung kann vom Immunsystem des Welpen missverstanden werden und ebenfalls zu Fehlsteuerungen führen. Das Immunsystem des Welpen ist erst mit ungefähr 6 Monaten voll entwickelt.

  1. Impfung allgemein
  2. Alternative Impfpraxis
  3. Erstimpfung Hundewelpen
  4. Impfschema Hundewelpen
  5. Impfschema ausgewachsene Hunde
  6. Impfen - ja: Beschreibung der Erkrankungen, gegen die geimpft werden sollte
  7. Impfen - nein: Beschreibung der Erkrankungen, gegen die nicht routinemäßig geimpft werden sollte

Bilder

Fotos Tierarzt Klassische Homöopathie Glücksburg-Flensburg

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Impffolgen bei einem Hund

Hund nach Impfung: homöopathisch behandelt

Mischling hat 24 h nach Impfung geschwollenes Gesicht (Augen und Schnauze).

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Zecken

Zecken können Borrelien übertragen - routinemäßige Impfung nicht empfohlen

Bei der Möglichkeit eines Zeckenbefalls sollte man sein Haustier zur Vorbeugung gegen Borreliose täglich auf Zecken untersuchen

Dr. Danja Hamann

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