Tierarztpraxis für Ernährung

Dr. med. vet. Danja Klüver

BARF für Hunde & Katzen

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Impfung unserer Hunde

I. Impfung Hund allgemein

Neue Erkenntnisse in der Impfpraxis

Biene

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Impfungen stellen einen großen Teil der täglichen Routinepraxis dar. Zu Recht wird inzwischen von Seiten der Tierhalter die bisher übliche Impfpraxis kritisch beleuchtet. Haben wir Tierärzte in den letzten Jahren zu häufig und gegen zu viele Erkrankungen geimpft? Muss eine jährliche Impfung wirklich sein? Die Empfehlung der Impfstoffhersteller im Beipackzettel, jährlich eine Auffrischimpfung (damit das Immunsystem die Immunität nicht verliert) durchzuführen, stammt noch aus der Zeit von vor 40 Jahren.

Damals wurden überwiegend Totimpfstoffe verwendet (wie heute noch der Leptospirose- oder Borreliose-Impfstoff), die nur eine sehr kurze Immunitätsdauer erreichten. Heute werden überwiegend abgeschwächte Lebendimpfstoffe verwendet, die eine sehr viel längere Immunität erzeugen. Mit Lebendimpfstoffen geimpfte Hunde zeigten in klinischen Untersuchungen (durch die American Animal Hospital Association) eine siebenjährige, wenn nicht lebenslange Immunität gegen die Erreger. Das Immunsystem des Hundes ist nachweislich also nicht schlechter als das des Menschen.

Spielende Hunde

Die aktuellen Erkenntnisse über die Immunitätsdauer lassen nun mehr Flexibilität beim Impfen von Hunden zu. Manche Impfstoffhersteller (z. Bsp. Intervet) haben ihre Empfehlung zum Impfinterwall bereits auf 3 Jahre erweitert. Andere Hersteller haben beim Paul-Ehrlich-Institut die Zulassung auf ein 3-jähriges Impfinterwall nur für den Tollwutimpfstoff beantragt. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Impfstoffe einen kürzeren Impfschutz bieten. Die gesetzlichen Grundlagen für die Anerkennung der neuen Impfinterwalle bezüglich der Tollwut, auch beim grenzüberschreitenden Verkehr, wurden ebenfalls durch die Änderung der Tollwutverordnung geschaffen. Beim Grenzübertritt mit einem Hund oder Hundewelpen ist der tierärztliche Eintrag in den EU-Impfpass maßgebend und für den Zollbeamten bindend.

Unverträglichkeiten von Impfungen

Impffolgen bei einem Hund

Hund nach Impfung: homöopathisch behandelt

Mischling hat 24 h nach Impfung geschwollenes Gesicht (Augen und Schnauze).

Prinzipiell kann ein Lebewesen auf jede Impfung mit Unverträglichkeitsreaktionen oder Impffolgen reagieren. Es gibt die akuten Impfreaktionen und die Spätfolgen, die oft erst nach Wochen oder Monaten auftreten und deshalb oft nicht mehr mit der Impfung in Zusammenhang gebracht werden. Die Impffolgen reichen von Durchfall und Erbrechen über asthmatischen Beschwerden, Autoimmunerkrankungen, Nervenentzündungen, Lähmungen, Hirnhautentzündung, Pannikulitis (Entzündung des Unterhautfettgewebes), Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße), Impfsarkom (Tumor an der Impfstelle, bei Katzen relativ häufig, bei Hunden sehr selten) bis hin zu allergischen Schockzuständen.

Auch stehen Impfungen im Verdacht Allergien, Immunschwäche, Arthrosen und Diabetes hervorzurufen. Die Forschung auf diesem Gebiet ist mehr als mangelhaft. Die meisten Forschungen untersuchen lediglich die Reaktionen des Körpers binnen der ersten 2-3 Tage.

Spätfolgen werden so gut wie gar nicht erforscht.

Fazit

Aus all diesen Gründen rate ich nur zu Impfungen gegen lebensbedrohliche Erkrankungen. Gegen Bagatellerkrankungen und gegen Krankheiten, die extrem selten vorkommen würde ich nicht impfen. Auch gegen Erkrankungen, gegen die die Impfung nur unzureichend schützt, sollte nicht geimpft werden.

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  1. Impfung allgemein
  2. Alternative Impfpraxis
  3. Erstimpfung Hundewelpen
  4. Impfschema Hundewelpen
  5. Impfschema ausgewachsene Hunde
  6. Impfen - ja: Beschreibung der Erkrankungen, gegen die geimpft werden sollte
  7. Impfen - nein: Beschreibung der Erkrankungen, gegen die nicht routinemäßig geimpft werden sollte

Bilder

Fotos Barfen Hunde Katzen

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Impffolgen bei einem Hund

Hund nach Impfung: homöopathisch behandelt

Mischling hat 24 h nach Impfung geschwollenes Gesicht (Augen und Schnauze).

Zecken

Zecken können Borrelien übertragen - routinemäßige Impfung nicht empfohlen

Bei der Möglichkeit eines Zeckenbefalls sollte man sein Haustier zur Vorbeugung gegen Borreliose täglich auf Zecken untersuchen

Dr. Danja Klüver

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