Dr. med. vet. Danja Hamann
Tierärztin
Schulmedizin · Klassische Homöopathie
Biologische Therapien · Ernährung
24960 Glücksburg (Ostsee) · Göhrener Weg 17 · Tel.: 046 31 - 44 11 42
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Sie suchen eine Alternative zum herkömmlichen kommerziellen Fertigfutter, da Sie den Wunsch haben, Ihr Tier natürlich zu füttern? Eine wichtige Rolle bei Ihrer Entscheidung spielt wahrscheinlich die in den letzten Jahren stark gestiegene Anzahl von Allergien sowie ideologische Gesichtspunkte. Nicht zuletzt möchten Sie, als Besitzer Ihres Haustieres, wieder mehr Eigenverantwortung in Sachen Ernährung übernehmen und haben erkannt, dass die gesunde Ernährung einer der wichtigsten Bausteine in der Gesundheitsprophylaxe darstellt. Dies alles sind gute Gründe, sich mit dem Barfen auseinander zu setzen. Ich befürworte das Barfen ganz entschieden, sofern die Barf-Rationen vorher richtig berechnet wurden. Ansonsten ist die Gefahr, dem Tier durch Fehlernährung beim Barfen zu schaden größer als der Nutzen durch das biologisch artgerechte Füttern.
Diese Barf-Berechnung kann auch ohne einen Besuch in der Praxis via Fax, E-Mail oder Post durchgeführt werden. Eine Kostenübersicht finden Sie hier.
Barfen basiert auf Fütterung von rohem Fleisch von Rind, Huhn, Schaf, Pferd, Ente, Kaninchen und anderen Tieren. Es werden Innereien, Knochen und Knorpel verfüttert. Ergänzt wird die Barf-Ration mit Kohlenhydraten, Gemüse, Obst, Ölen, Nüssen und Kräutern.
Der Hund ist ein Omnicarnivore (Alles- und Beutetierfresser), während die Katze ein reiner Carnivore (Beutetierfresser) ist. Das Fressverhalten und der Aufbau des Verdauungstraktes vom Hund unterscheiden sich kaum von dem des Wolfs, wohl aber von dem der Katze. Vom Beutetier frisst der Wolf nicht nur das Muskelfleisch, sondern auch den Darminhalt (pflanzliche Bestandteile), die Knochen und die Innereien. Außerdem ist der Wolf / Hund auch ein Pflanzenfresser (Samen, Früchte). Erst die Summe dieser Bestandteile macht die Nahrung vollwertig. Das heißt, dass alle lebensnotwendigen Nährstoffe enthalten sind. In Notzeiten können Wölfe sogar fast vegetarisch (Samen, Früchte, Wurzeln, Blätter) leben.
Die Katze bezieht ihre pflanzlichen Nährstoffe ausschließlich aus dem Verdauungstrakt ihrer Beutetiere. Die Anatomie des Verdauungstraktes zeigt auch entsprechende Unterschiede zu der des Hundes. Auch die Enzymlage im Darmtrakt der Katze ist in mancherlei Hinsicht sehr verschieden zu der des Hundes.
1. Ernährung/BARF (Biologisch artgerechte Rohfütterung)? JA (!) aber richtig!
2. ► Argumente für und gegen BARF
3. ► Risiken und Gefahren beim Barfen
4. ► Unterschiede im Nährstoffbedarf von Mensch, Hund und Wolf
5. ► Richtig Barfen - Wie kommen Sie zum Ziel?