Tierarztpraxis für Ernährung

Dr. med. vet. Danja Klüver

BARF für Hunde & Katzen

Klassische Homöopathie - Einsatzbereiche und Chancen

Prophylaxe

Die wichtigste Aufgabe sieht die Klassische Homöopathie in der Prophylaxe vor chronischen Erkrankungen (siehe → Unterdrückung von Symptomen) sowie in der Behandlung austherapierter Fälle. Dort, wo keine konventionelle Therapiemethode mehr anspricht, oder wo die aufgetretenen Nebenwirkungen der schulmedizinischen Medikamente deren Einsatz verbieten, hat die Klassische Homöopathie ihre Chance. Auch bei Krankheiten oder Symptomen unklarer Ursache kann die Klassische Homöopathie oft noch helfen.

Keine Arzneimittelrückstände

Außerdem gibt es keine Probleme mit Arzneimittel-Rückständen im Körper oder mit Resistenzen von Bakterien gegen Antibiotika.

Keine Komplex-Präparate

Homöopathische Mittel

Homöopathische Mittel (hier: Opium C 30 und Sepia C 200)
Bei der klassischen Homöopathie wird stets nur ein Mittel eingesetzt (im Gegensatz zu Komplex-Präparaten, die bis zu 20 verschiedene Mittel beinhalten). Anhand des Heilungsverlaufes wird entschieden, ob die Heringsche Regel (siehe → Heilungsgesetze) in der gewünschten Richtung verläuft. Ziel ist immer, den Patienten auf ein höheres Gesundheitsniveau zu bringen. Ob das gelungen ist, kann nur an der Heringschen Regel erkannt werden.

Klassische Homöopathie - Einsatzbereiche

Bewährt hat sich der Einsatz von klassischer Homöopathie sowohl bei akuten Infektionserkrankungen als auch bei chronischen Erkrankungen.

Akute Erkrankungen

Akute Krankheiten sind z.B. Verletzungen und Infektionskrankheiten (Zwingerhusten, Magen-Darm-Virus-Infektion u.a.). Diese werden in der normalen Sprechstunde behandelt und wie bei jedem Tierarzt nach der Gebührenordnung abgerechnet.

Chronische Erkranungen

Homöopathische Wundheilung

Homöopathische Wundheilung mit Lachesis

Eine seit Monaten bestehende, immer wiederkehrende Wunde am linken Hinterbein eines Hundes

Chronische Krankheiten sind solche, die von selbst normalerweise nicht mehr ausheilen, die längere Zeit durchgehend bestehen, oder die in bestimmten Abständen immer wiederkehren. Beispiele sind chronische Durchfälle, immer wiederkehrende Harnblasenentzündungen, Infektanfälligkeit, Verhaltensstörungen, Hautprobleme, Allergien, Ohrentzündungen, Erkrankungen der Atemwege, hormonelle Störungen, Epilepsie, Erkrankungen des Bewegungsapparates und viele andere Erkrankungen.

Heilung auf energetischer Ebene

Bei chronischen Erkrankungen ist wahre Heilung nur auf energetischer Ebene zu erzielen. Das Energiesystem des Körpers (Chakren, Meridiane, Aura) bildet mit dem stofflichen Körper eine Einheit und übernimmt Steuerungsfunktionen über diesen. Sind Blockaden, also Stauungen, im Energiesystem vorhanden, können regulative Prozesse nicht mehr ungestört stattfinden und es kommt zur Krankheit auf stofflicher (=körperlicher) Ebene. Wenn nur auf stofflicher (chemischer) Ebene behandelt wird (herkömmliche Medizin), so kann auch nur diese Ebene beeinflusst werden. Das übergeordnete Energiesystem heilt so jedoch nicht mit aus. Deshalb können chronische Krankheiten auf diesem Weg nur gelindert und nie wirklich geheilt werden. Schafft man es jedoch, das Energiesystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen, so heilt der körperliche Teil des Organismus anschließend auch wieder aus.

Tief greifende Störungen

Bei chronischen Krankheiten handelt es sich stets um tief greifende Störungen des Körpers, die eine ebenso tief greifende Therapie verlangen. In solchen Fällen wird eine so genannte Fallaufnahme durchgeführt.

Fallaufnahme

Fallaufnahme = 1,5-2 - stündige Sitzung, bei der alle Informationen über den Charakter des Tieres, die Besonderheiten des Falles sowie die gesamte Krankengeschichte des Patienten gesammelt werden (siehe → Fragebogen).

Anschließend wird in aller Ruhe das homöopathische Mittel, das am besten passt, herausgesucht. Dabei werden die Vorgaben der klassischen Homöopathie (Repertorisation, Ähnlichkeitsprinzip, Individualisierung, Hierarchisierung) angewandt (siehe → Einführung). Die Beurteilung des Krankheitsverlaufes richtet sich streng nach den Heilungsgesetzen, denen jeder Organismus folgt (=Heringsche Regel)

Heringsche Regel:

Der Körper heilt von oben nach unten, von innen nach außen, von den lebenswichtigen Organen zu den weniger lebenswichtigen Organen (d.h. die Haut heilt zuletzt) und in chronologisch umgekehrter Reihenfolge (d.h. die zuletzt entstandenen Symptome heilen zuerst aus). Während der Heilung können alte unterdrückte Symptome wieder zurückkehren, damit sie nun ausheilen können.

Lange bestehende Erkrankungen

Bei sehr lange bestehenden Erkrankungen muss die Erkrankung meist in mehreren Schichten abgetragen werden, und es können mehrere homöopathische Einzelmittel in Abfolge zum Einsatz kommen.
  1. Klassische Homöopathie → Einführung
  2. Klassische Homöopathie → Entstehung und Grundprinzip
  3. Klassische Homöopathie → Einsatzbereiche und Chancen
  4. Klassische Homöopathie → Heilungsgesetze und Unterdrückung
  5. Klassische Homöopathie → Grenzen der Homöopathie

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