Tierarztpraxis für Ernährung

Dr. med. vet. Danja Klüver

BARF für Hunde & Katzen

Parasiten - Alltag in der Tierarztpraxis

Parasiten

Zecken

Zecken können Borrelien übertragen - routinemäßige Impfung nicht empfohlen

Bei der Möglichkeit eines Zeckenbefalls sollte man sein Haustier zur Vorbeugung gegen Borreliose täglich auf Zecken untersuchen

können unsere Patienten stark beeinträchtigen, aber die chemischen Mittel belasten den Körper oft auch sehr stark. Von Krämpfen über Haarausfall bis zum Durchfall und Erbrechen habe ich schon alles gesehen. Deshalb verwende ich zur Prophylaxe gerne biologische und gut verträgliche Mittel gegen Zecken und Flöhe.

Wurmbefall kann sehr gut über eine Stuhlprobe festgestellt werden. Drei Stichproben (in einem Sammelröhrchen) genügen, um eine nahezu 100%ige Sicherheit in der Diagnostik zu bekommen. Wenn die mikroskopische Stuhluntersuchung keinen Befall mit Würmern ergibt, muss auch nicht entwurmt werden. Dieses Vorgehen erspart nicht nur unseren Haustieren eine Wurmkur, sondern auch unserer Umwelt die Belastung Die Wurmmittel werden im Körper kaum verstoffwechselt, so dass sie mit dem Kot in die Umwelt gelangen und dort im Boden die Würmer abtöten. Bei den Millionen Tonnen von Wurmmittel, die jährlich bedenkenlos weltweit verabreicht werden, kommen erhebliche Mengen in unsere Umwelt und schaden dem Ökosystem.

Zu einer vollständigen Stuhluntersuchung gehört auch der Test auf Giardien. Diese ehemals exotische parasitäre Erkrankung des Darmes mit Einzellern kommt heute zunehmend häufiger vor. Da es viele symptomlose Ausscheider gibt, sollten diese durch eine Stuhluntersuchung identifiziert werden, denn diese Parasiten sind, wie die Würmer auch, auf uns Menschen übertragbar.