Kleintierpraxis Dr. med. vet. Danja Hamann
Klassische Homöopathie
Biologische Therapien
Verhaltenstherapie · Standardmedizin
24960 Glücksburg (Ostsee) · Göhrener Weg 17 · Tel.: 046 31 - 44 11 42Um Problemen im Umgang mit dem Hund vorzubeugen ist eine gute Grunderziehung notwendig. Grundkommandos, wie Kommen beim ersten Zuruf, sitzen bleiben, bis der Hund sein "Freikommando" erhält und ein diszipliniertes Gehen an der Leine, kann jeder Hund erlernen. Das Alter des Tieres ist für die Ausbildung unerheblich. Ein Hund kann in jedem Alter lernen. Die älteren Hunde brauchen manchmal nur etwas mehr Zeit.
Meine eigenen langjährigen Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Ausbildungsmethoden möchte ich an Sie weitergeben.
Gerne gebe ich Einzeltraining, um Sie bei der Grunderziehung zu begleiten. Während der Trainingsstunden wird die Bindung zwischen Hundeführer und seinem Hund aufgebaut und gefestigt. Es wird ganz individuell auf Hund und Besitzer eingegangen. Durch das intensive Einzeltraining in der alltäglichen Umgebung werden Sie und Ihr Hund sehr schnell Fortschritte machen. Wir beginnen immer in ablenkungsarmer Umgebung und steigern langsam den Schwierigkeitsgrad der Übungen durch gezielte Ablenkungen.
Verhaltensprobleme beim Hund werden nicht selten in dieser Tierarztpraxis angesprochen. Mit ein paar gut gemeinten Ratschlägen ist dem Besitzer leider oft nicht weiter geholfen. Bei wirklichen Problemen sollte deshalb ein speziell ausgebildeter Verhaltenstherapeut aufgesucht werden.
Um dem Hund etwas beizubringen oder ihm etwas abzugewöhnen, muss man das Grundprinzip, wie ein Hund lernt, verstehen. Hunde lernen, in dem sie Ereignisse mit dem eigenen Verhalten verknüpfen. Der Mensch kommuniziert mit seinem Hund oft auf menschlicher Ebene (emotional), was häufig zu Missverständnissen zwischen Halter und Hund führt. Hunde verständigen sich auf ihre eigene Weise. Wenn der Mensch sich dieser Hundesprache anpasst, wird er vom Hund viel besser verstanden. Ein Verhaltenstherapeut kann das Problem zwischen Hundehalter und Hund emotionslos und distanziert beurteilen und gezielte Hilfestellung leisten. Dazu muss er sich ein Bild von der gesamten Lebenssituation im sozialen Umfeld des Hundes machen.
Häufig betreffen die Verhaltensprobleme nicht nur den eigenen Besitzer, sondern auch andere Hunde oder Personen. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Verhaltenstherapie. Verhaltensstörungen, wie z.B. Aggression, Trennungsangst, Stubenunreinheit, Zerstörung von Gegenständen u. v. a. erfordern oft eine Verhaltenskorrektur, damit das gemeinsame Leben wieder harmonisch ablaufen kann. Meist müssen die Besitzer ihr eigenes Verhalten dem Tier gegenüber ändern, damit sich ein dauerhafter Erfolg einstellt. Dieses ist der schwierigste Teil der Therapie, da wir alle dazu neigen, schnell in unser gewohntes Verhaltensschema zurück zu fallen. Sehr häufig kann ein homöopathisches Konstitutionsmittel („Typenmittel“) erfolgreich unterstützend eingesetzt werden.